Allgemeines zur MRT

Was ist Magnetresonanztomographie?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) - auch Kernspintomographie genannt - ist eine Untersuchungsmethode, die eine sehr differenzierte Darstellung innerer Organe und Gewebe ermöglicht. Im Gegensatz zum Röntgenprinzip arbeitet die MRT nicht mit Strahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen. Während der Untersuchung liegt der Patient in einer großen Röhre, die am Kopf- und am Fußende offen ist.

Bewährt in der Diagnostik seit über 20 Jahren

Es handelt sich bei der MRT um ein völlig ungefährliches, wenn auch sehr aufwendiges Diagnoseverfahren. Gesundheitliche Schäden sind bei Beachtung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen ausgeschlossen. Die MRT ist vor allem bei Erkrankungen und Schäden am Bewegungsapparat und am zentralen Nervensystem das wichtigste bildgebende Verfahren.

Das Prinzip der Magnetresonanz ist schon seit 1946 bekannt. Anfang der 70er schufen die Forschungsarbeiten Paul Christian Lauterburs die entscheidenden Grundlagen für die Entwicklung der heutigen MRT-Technik. Lauterbur und Sir Peter Mansfield erhielten 2003 für ihre Arbeit im Bereich der Magnetresonanztomographie den Nobelpreis für Medizin. In der ärztlichen Praxis wird die MRT seit 1984 eingesetzt.

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